Herausgeber: Deutsches Institut für Urbanistik, Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung, Technische Universität Berlin
Ankunftsquartiere erbringen eine besondere Integrationsleistung für die gesamte Stadtgesellschaft – und geraten zunehmend an ihre Grenzen. Der Zwischenruf ist aus drei Jahren transdisziplinärer Forschung in zwölf deutschen Kommunen hervorgegangen und formuliert einen Denk- und Handlungsauftrag an Bund, Länder und Kommunen.
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Autor*innen: Isabel Ramos Lobato, Lara Hartig, Heike Hanhörster, Nils Hans, Hannah Brill, Bettina Reimann, Wolf-Christian Strauss, Julia Burgold, Ricarda Pätzold, Miriam Neßler
Die Publikation bündelt die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Projekt „Teilhabe in ‚neuen‘ Ankunftsquartieren stärken“ und veranschaulicht diese mit zahlreichen Grafiken, Fotos und Praxisbeispielen aus den beteiligten Kommunen.
Autor*innen: Hannah Brill, Norma Schemschat, Heike Hanhörster, Nils Hans, Lara Hartig, Isabel Ramos Lobato
Der Beitrag analysiert, wie sich strukturelle Bedingungen und soziale Dynamiken wechselseitig verstärken, indem als ‚abgehängt‘ bezeichnete Orte zu Ankunftsräumen von Zuwanderung werden.
Autor*innen: Hannah Brill, Heike Hanhörster, Nils Hans, Miriam Neßler, Isabel Ramos Lobato
Der Beitrag analysiert die räumlichen Auswirkungen der zunehmenden Diversifizierung von Migrationsprozessen. Im Fokus stehen sich neuformierende Ankunftsräume in Europa jenseits „traditioneller“ urbaner Migrationszentren.
Autor*innen: Miriam Neßler, Nils Hans
Der Beitrag zeichnet die stadtsoziologische Auseinandersetzung mit (ethnisch) segregierten Stadträumen nach, stellt das Konzept der Ankunftsquartiere und -infrastrukturen vor und gibt Einblick in die Relevanz dieser Debatten in Politik und Praxis.
In der Folge „Stadtbild(er)“ ordnet der Podcast die Debatte um Migration und Stadtbild anhand aktueller Erkenntnisse aus der Migrations- und Stadtforschung ein: Wie und von wem wird Wissen über Migration in der Stadt produziert, und welche Begriffe und Kategorien prägen den Blick darauf? Zu Gast ist u. a. Prof.'in Dr. Heike Hanhörster; sie nimmt kritisch Stellung zum Paradigma der „Mischung“ in der Stadtplanung und berichtet von unseren Forschungsergebnissen zum Thema Ankommen.
Es ist ein neuer Artikel im Magazin des Berliner Mietervereins zum Ideal der sozialen Mischung mit Heike Hanhörster und Matthias Bernt erschienen. Er legt dar, welche gesamtstädtische Rolle Ankunftsquartiere übernehmen und dass Teilhabemöglichkeiten nicht von der sozialen Zusammensetzung eines Quartiers abhängen, sondern vielmehr gute Wohnverhältnisse, Bildungsangebote, Freizeitaktivitäten und Mobilität entscheidend sind.
Im Gespräch mit Prof.'in Dr. Heike Hanhörster (TU Berlin) geht es darum, wie Rassismus auf dem Wohnungsmarkt wissenschaftlich nachgewiesen werden konnte sowie um die geltende Rechtslage und mögliche Gegenstrategien. Nachzuhören beim Migrations-Podcast Einwanderungsland.
Zehn Jahre nach Merkels „Wir schaffen das“ zieht Heike Hanhörster eine kritische Bilanz: Sie warnt vor der Stigmatisierung von Stadtvierteln und plädiert für eine transparente und diskriminierungssensible Wohnungspolitik. Die Politik müsse gezielt Armut bekämpfen, diskriminierungsfreie Zugänge zu Wohnraum schaffen und Ankunftsquartiere stärken – durch Investitionen in Bildung, soziale Infrastruktur und Teilhabe. Das Interview ist hier verfügbar.
In der Fallstudie Offenbach fand ein Fachtag mit Teilnehmer*innen aus Verwaltung, sozialen Einrichtungen und Zivilgesellschaft statt. Diskutiert wurden u. a. die Entwicklung eines neuen Narrativs jenseits der „Arrival City Offenbach“, die Verbesserung der Beteiligung von Menschen mit Migrationsgeschichte und die Stärkung quartiersbezogener Netzwerke. Hier geht's zur Pressemitteilung.
Ein Artikel im AufRuhr Magazin der Stiftung Mercator porträtiert unsere Fallstudie Saalfeld-Beulwitz: die Zusammenarbeit zwischen Kommune und Bewohner*innen sowie das Engagement vor Ort. Wer mehr über Saalfeld-Beulwitz, die Zusammenarbeit zwischen Kommune und Bewohner*innen und das Engagement vor Ort erfahren möchte, kann den Artikel "Von der Kaserne zum Kiez: Ein Thüringer Quartier nutzt Vielfalt als Stärke" hier lesen.
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